Darmreinigung, Darmgesundheit

Darmreinigung – nur Zeitgeist oder steckt mehr dahinter?

In Kürze erklärt:
Eine Darmreinigung beutet, unseren Körper von Ablagerungen und Toxinen zu befreien und die Darmflora aufzubauen.

Um es wirklich zu verstehen:
Die Aufgaben des Darms sind vielfältig – er schützt uns nicht nur vor Eindringlingen, sondern er versorgt unseren ganzen Organismus mit Nähr- und Vitalstoffen. Die nützlichen Bestandteile werden in die Blutbahn geleitet und die schädlichen Substanzen werden im günstigen Fall wieder ausgeschieden.

Durch seine große Kontaktzone zur Außenwelt kommt er mit mehr schädlichen Substanzen in Berührung als unsere restlichen Organe. Die Darmschleimhaut eines gesunden Darms verhindert, dass Viren und Bakterien in den übrigen Körper gelangen können und andere Organe belasten.

Mangelhafte Ernährung, Stress sowie eine insgesamt ungünstige Lebensweise können eine negative Milieuveränderung herbeiführen und wenn sich das Milieu zugunsten der schlechten Darmbewohner (Fäulnisbakterien, Pilze und Parasiten) ändert, wird Krankheit folgen. Zu milieuverändernden Auslösern gehören z. B.:

Antibiotika
Sie machen leider keinen Unterschied zwischen guten und schlechten Bakterien. Sie töten einfach alles ab und unglücklicherweise brauchen gerade die nützlichen Bakterien sehr lange, um sich merklich zu vermehren.

Ungesunde Ernährungsweise
Die Ernährung enthält zu viel Eiweiß, zu viel Zucker, zu viel chemische Zusatzstoffe, zu wenig Ballaststoffe, ungünstige Lebensmittelkombinationen (z. B. Getreide mit Früchten fördert Gärprozesse), zu spätes Essen am Abend, Magensäuremangel, schlecht gekaute Nahrung, Abführmittel, anhaltende Stresssituationen, Genussgifte (Koffein, Nikotin, Alkohol), Vitalstoff- und Enzymmangel sowie auch Bewegungsmangel.

 


Werden nun die Aufgaben der Darmflora nicht hinreichend erfüllt, sind ernsthafte
Beeinträchtigungen vorprogrammiert:

  • Geschwächtes Immunsystem
  • Unzureichende Verdauung (Nährstoff- und Mikronährstoffmangel)
  • Mangelhafte Peristaltik lässt die Nahrung zu lange im Darm verweilen – Fäulnisprozesse mit Absonderung von Giftstoffen setzen ein
  • Mangelhafte Versorgung der Darmschleimhaut selbst
  • Mangelhafter Schutz der Darmschleimhaut

Bleibt nun diese Milieuverschiebung über Monate bestehen, wird die Nahrung immer weniger gut verdaut und werden nun auch noch wenig wertige, dafür aber stark verarbeitete Speisen, verzehrt, wird daraus unter Einwirken der vorherrschenden Fäulnisbakterien ein fauliger Schlick.

Spätestens bei auftretenden Beschwerden wie z. B. Verdauungsstörungen, Durchfall,  Verstopfungen, Kopfschmerzen sowie eine erhöhte Infektanfälligkeit sollte unter Umständen eine Darmreinigung erwogen werden.

 


Unsere „Kleine Darmreinigung“ für Einsteiger:

Darmreinigung in 4 Wochen:
Unsere „kleine Darmreinigung“ besteht aus einer Kombination verschiedener synergetisch wirkender Komponenten, die zu einer gründlichen und sehr angenehmen Reinigung des Darmes beitragen. Sie setzt sich aus folgenden – seit vielen Jahren bewährten – Bestandteilen zusammen:

Psyllium, Bentonit und Combi Flora

Das Besondere an dieser Darmreinigung ist, dass alle 3 enthaltenen Produkte in Kapselform vorliegen. Dies garantiert eine besonders praktische und leichte Handhabung:

Flohsamenschalen (Psyllium) – 240 vegetarische Kapseln

Bentonit – 240 vegetarische Kapseln

Combi Flora® – 60 vegetarische Kapseln

Verzehrempfehlung:
Du nimmst morgens* und abends* jeweils 4 Kapseln Bentonit und Psyllium mit einem großen Glas stillem Wasser ein und trinkst anschließend ein Glas Wasser nach.

Die Combi Flora nimmst du 2 x täglich vor einer Hauptmahlzeit ein.

* entweder ½ Stunde vor oder 2 Stunden nach dem Frühstück, bzw. Abendessen und auf jeden Fall mit ca. 2 – 3 Stunden Abstand zu Medikamenten.

 


Die Ernährung sollte während der „Kleinen Entsäuerung“ und der „Kleinen Darmreinigung“ basenüberschüssig sein – wie fange ich an?

  • Die Grundnahrungsmittel sind künftig Gemüse aller Art in allen Zubereitungsformen sowie bunte Salate und Früchte einschließlich Avocados.
  • Kartoffeln und Maroni sind tolle basische Beilagen.
  • Probiert grüne Smoothies, denn diese liefern dir wichtige Nährstoffe.
  • Sprossen ergänzen Salate, Gemüse-und Kartoffelgerichte.
  • Quinoa, Buchweizen und Hirse ersetzen herkömmliche Getreideprodukte wie Pasta und Reis.
  • Wird die Lust auf Pasta oder Reis übermächtig, dann wählt glutenfreie Nudeln aus Mais, Hirse oder Buchweizen sowie Langkorn-Reissorten wie Jasminreis, aber in der Vollkornvariante.
  • Aus Nüssen und Samen (Leinsaat, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne etc.) lassen sich leckere Bratlinge zubereiten, die dafür sorgen, dass ihr weniger Fleisch, Fisch und Wurst esst.
  • Wenn du Brot essen möchtest, greife zu Keimbrot (Essener Brot) oder einem Bio-Vollkornbrot aus Dinkel, Emmer, Einkorn oder anderen Urkornarten.
  • Kaufe Fleisch, Fisch und Eier ausschließlich aus biologischer Landwirtschaft!
  • Iss Früchte statt zuckerhaltiger Snacks. Doch iss auch Früchte nicht in riesigen, sondern in gemäßigten Mengen. Ideal ist es, Früchte auf leeren Magen und nicht als Dessert zu essen. Sie werden dadurch verträglicher.

Verzichten ist garnicht so schlimm!


  • Mache bei Lust auf Süßes deine Süßigkeiten und Schokolade selbst oder greife zu Süßigkeiten aus dem Naturkosthandel.
  • Aus Nüssen und Samen lassen sich sogar milchähnliche Getränke, Nuss-Käse, auch Sauercremes und Joghurt herstellen.
    (Rezepte). Auf diese Weise kannst du die säure- und schleimbildenden Milchprodukte langsam reduzieren.
  • Frisch gepresster Zitronensaft oder naturtrüber Apfelessig ersetzen die üblichen Weinessige.
  • Wenn du gerne Joghurtdressing isst, dann nimm fürs Dressing statt Joghurt weißes Mandelmus. Ein tolles Dressing-Rezept mit Mandelmus findest du hier.
  • Wähle ausschließlich gesunde Öle und Fette: Olivenöl für Salate sowie zum leichten Dünsten, Kokosöl und Bio-Bratöl zum Braten und Frittieren, Leinöl und Hanföl für Rohkost und hochwertige Bio-Butter, Rohmilchbutter, Olivenbutter oder Mandelbutter aufs Brot. Olivenbutter geht ganz einfach: Olivenöl nach Gusto leicht salzen, in ein Schälchen füllen und für eine Stunde ins Gefrierfach stellen, dann herausnehmen und sofort verwenden.
  • Reines kohlensäurefreies Quellwasser oder gefiltertes Leitungswasser ist das beste Getränk.
  • Kräutertees oder gelegentlich auch Grüntee ersetzen Kaffee und Schwarztee.
  • Mandelmilch oder eine andere Nussmilch sowie Hafer-, Dinkel- oder Reismilch ersetzen Kuhmilch.

 


Zu den basenüberschüssigen bzw. basenbildenden Lebensmitteln zählen hauptsächlich:

  • Fast alle Gemüsesorten
  • Pilze
  • Salate
  • Reife Früchte
  • Kartoffeln
  • Mandeln
  • Gekeimte Nüsse
  • Gekeimte Hülsenfrüchte (Linsen, Mungbohnen etc.
  • Sprossen aus Radieschen, Sonnenblumenkernen, Dinkel, Kamut etc.
  • Gewürze und Kräuter
  • Meeresgemüse (Algen wie z. B. Meeressalat, Meeresspaghetti, Nori etc.)
  • Quinoa, Amaranth, Hirse und Buchweizen sind nur schwach säurebildend und können als Beilagen verwendet werden.

Trinken
Grundsätzlich sollten sowohl während einer Entsäuerungskur als auch bei einer Darmreinigung ca. 2.5 Liter reines, kohlensäurefreies Wasser am Tag getrunken werden. Der Körper benötigt diese Menge an reinem Wasser, um gelöste Kotreste, Toxine sowie Säuren schnellstmöglich aus dem Körper transportieren zu können.

 


Darmreinigung – die Wirkung – dein Ziel:

Du fühlst dich erstens besser und attraktiver und zweitens deutlich leistungsfähiger. Der Darm steht mit allen Organen in enger Verbindung, weshalb sich sein Zustand und seine Funktionsfähigkeit auf die Gesundheit aller anderen Organe auswirkt.

Eine Darmreinigung gehört zu den wirkungsvollsten vorbeugenden Gesundheitsmaßnahmen und sollte regelmäßig ein- bis zweimal jährlich durchgeführt werden (z. B. im Frühjahr und im Herbst), so dass sich erst gar keine Stoffwechselabfallprodukte und Toxine im Körper dauerhaft einlagern können. So bleiben wir dauerhaft gesund.

Wir wünschen dir gutes Gelingen bei deiner Darmreinigung!

Deine foodexperten

Autor: Susanne Blindow, Fachberaterin für holistische Gesundheit

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