Entsäuerung

Entsäuerung – nur Zeitgeist oder steckt mehr dahinter?

In Kürze erklärt:
Entsäuerung bedeutet, unseren Körper durch ganzheitliche Maßnahmen zu helfen, zur ursprünglichen Vitalität, Leistungsfähigkeit, Potenz und Lebenskraft zurückzufinden.

Um es wirklich zu verstehen:
Der Säure-Basen-Haushalt beschreibt alle Mechanismen, die das Verhältnis zwischen Säuren und Basen im menschlichen Organismus regulieren. Das gesunde Säure-Basen-Verhältnis beträgt 2:8. Das bedeutet, für zwei Säuren werden stets 8 Basen benötigt. Genau wie die richtige Körpertemperatur oder eine adäquate Wasserversorgung ist auch diese optimale Säure-Basen-Verteilung eine wichtige Voraussetzung für gesunde Zell- und Organfunktionen und damit für unsere Gesundheit.

Gerät das Verhältnis zwischen Säuren und Basen im Körper aus dem Gleichgewicht, dann ändert sich der pH-Wert. Der Organismus ergreift jetzt Maßnahmen mit dem Ziel, möglichst schnell wieder das gesunde Säure-Basen-Verhältnis herzustellen. Geringfügige Säure-Basen-Schwankungen können so problemlos behoben werden, aber auch größere Schwankungen kann der Körper eine Zeitlang auf diese Weise ausgleichen. Verschiebt sich das Säure-Basen-Verhältnis jedoch immer wieder extrem und dauerhaft in eine Richtung, dann ist der Organismus mit der Regulation überfordert. Verlagert sich das Säure-Basen-Verhältnis in die saure Richtung, dann spricht man von einer Übersäuerung. Die Folge einer Übersäuerung ist ein kranker Mensch. Je länger das Säure-Basen-Verhältnis gestört bleibt, umso deutlicher werden die Auswirkungen. Optische Mängel an Haut, Haaren und Nägeln sind meist die ersten Anzeichen. Im Laufe der Zeit können sich dann gravierende gesundheitliche Störungen zeigen. Gleichzeitig steigt auch die Gefahr, dass sich bestehende gesundheitliche Probleme verschlechtern oder in ein chronisches Stadium übergehen.

 


Die Übersäuerung

Leider führt gerade die moderne Ernährungs- und Lebensweise automatisch zu einer dauerhaft ungünstigen Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichtes in die saure Richtung. Es treffen tagtäglich viel mehr Säuren im Körper ein (oder entstehen dort) als Basen. Es treffen auch viel mehr Säuren im Körper ein, als wieder ausgeschieden werden können. Diese Säure-Flut überfordert die Regelmechanismen des Säure-Basen-Haushaltes, weshalb es zu einer Übersäuerung kommt – ausgelöst durch eine säureüberschüssige Ernährungs- und Lebensweise.

 


Folgen einer chronischen Übersäuerung

Bleibt die Übersäuerung über viele Jahre oder gar Jahrzehnte bestehen, können sich daraus die folgenden Gesundheitsprobleme ergeben:

  • Abgespanntheit
  • Allergien
  • Bindegewebsschwäche
  • Bluthochdruck
  • Besenreiser
  • Depressionen
  • Durchblutungsstörungen
  • Entzündungen
  • Erschöpfung
  • Gicht
  • Haarausfall
  • Hautprobleme
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Osteoporose sowie Rheumatische Erkrankungen
  • Unerklärliches Schwitzen
  • Unerklärliche Nervosität
  • Übergewicht
  • Verdauungsstörungen etc.

 


Unsere „Kleine Entsäuerung“ für Einsteiger:

Aktivbasen für eine effektive Entsäuerung
Dieses Basenkonzentrat entsäuert den Körper bis in die Zellebene hinein. Das Basenkonzentrat kann sogar die Reaktionsstarre der Zelle aufheben – ein Zustand, der eintritt, wenn die Zelle aufgrund einer zu starken Übersäuerung kaum noch in der Lage ist, aus eigener Kraft Säuren auszuleiten. Erst die basischen Ionen des Basenkonzentrates sorgen dafür, dass die übersäuerte Zelle ihre eingelagerten Säuren wieder abgeben und Nährstoffe aufnehmen kann. Das Basenkonzentrat entsäuert also auf zwei Ebenen: Einerseits den Raum zwischen den Zellen (extrazellulär), andererseits die Zelle selbst (intrazellulär).

Astaxanthin für optimalen Zellschutz
Als eines der stärksten Antioxidantien schützt die Zelle vor freien Radikalen nahezu aller Art. Gerade Zellen während der anstrengenden Entsäuerung brauchen den Schutzmantel leistungsfähiger Antioxidantien. Nur dann können sie optimal entsäuern und anschließend regenerieren.

Spirulina für die optimale Nährstoffversorgung
Die grüne Mikroalge, versorgt die regenerationsbedürftige Zelle während der Entsäuerung mit konzentrierten Nähr-und Vitalstoffen, darunter hochwertige Proteine, reichlich Beta-Carotin, entgiftendes Chlorophyll und jene bioaktiven Pflanzenstoffe, die in der herkömmlichen Nahrung immer seltener anzutreffen sind.

 


basische Ernährung während der „Kleinen Entsäuerung“ – wie fange ich an?

  • Die Grundnahrungsmittel sind künftig Gemüse aller Art in allen Zubereitungsformen sowie bunte Salate und Früchte einschließlich Avocados.
  • Kartoffeln und Maroni sind tolle basische Beilagen.
  • Probiert grüne Smoothies, denn sie liefern wichtige Nährstoffe!
  • Sprossen ergänzen Salate, Gemüse-und Kartoffelgerichte.
  • Quinoa, Buchweizen und Hirse ersetzen herkömmliche Getreideprodukte wie Pasta und Reis.
  • Wird die Lust auf Pasta oder Reis übermächtig, dann wählt glutenfreie Nudeln aus Mais, Hirse oder Buchweizen sowie Langkorn-Reissorten wie Jasminreis, aber in der Vollkornvariante.
  • Aus Nüssen und Samen (Leinsaat, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne etc.) lassen sich leckere Bratlinge zubereiten, die dafür sorgen, dass ihr weniger Fleisch, Fisch und Wurst esst.
  • Wenn du Brot essen möchtest, greife zu Keimbrot (Essener Brot) oder einem Bio-Vollkornbrot aus Dinkel, Emmer, Einkorn oder anderen Urkornarten.
  • Kaufe Fleisch, Fisch und Eier ausschließlich aus biologischer Landwirtschaft!
  • Iss Früchte statt zuckerhaltiger Snacks. Doch iss auch Früchte nicht in riesigen, sondern in gemäßigten Mengen. Ideal ist es, Früchte auf leeren Magen und nicht als Dessert zu essen. Sie werden dadurch verträglicher.

Verzichten ist garnicht so schlimm!


  • Mache bei Lust auf Süßes deine Süßigkeiten und Schokolade selbst oder greife zu Süßigkeiten aus dem Naturkosthandel.
  • Aus Nüssen und Samen lassen sich sogar milchähnliche Getränke, Nuss-Käse sowie auch Sauercremes und Joghurt herstellen (Rezepte). Somit kannst du die säure- und schleimbildenden Milchprodukte langsam reduzieren.
  • Frisch gepresster Zitronensaft oder naturtrüber Apfelessig ersetzen die üblichen Weinessige.
  • Wenn du gerne Joghurtdressing isst, dann nimm fürs Dressing statt Joghurt weißes Mandelmus. Ein tolles Dressing-Rezept mit Mandelmus findest du hier: www.h-mag.ch/mandelmus
  • Wähle ausschließlich gesunde Öle und Fette: Olivenöl für Salate und zum leichten Dünsten, Kokosöl und Bio-Bratöl zum Braten und Frittieren, Leinöl und Hanföl für Rohkost sowie hochwertige Bio-Butter, Rohmilchbutter, Olivenbutter oder Mandelbutter aufs Brot. Olivenbutter geht ganz einfach: Olivenöl nach Gusto leicht salzen, in ein Schälchen füllen und für eine Stunde ins Gefrierfach stellen, dann herausnehmen und sofort verwenden.
  • Reines kohlensäurefreies Quellwasser oder gefiltertes Leitungswasser ist das beste Getränk.
  • Kräutertees oder gelegentlich auch Grüntee ersetzen übrigens Kaffee und Schwarztee.
  • Mandelmilch oder eine andere Nussmilch sowie Hafer-, Dinkel- oder Reismilch ersetzen Kuhmilch.

 


basenüberschüssige Lebensmittel für Deine Entsäuerung :

  • Fast alle Gemüsesorten
  • Pilze
  • Salate
  • Reife Früchte
  • Kartoffeln
  • Mandeln
  • Gekeimte Nüsse
  • Gekeimte Hülsenfrüchte (Linsen, Mungbohnen etc.
  • Sprossen aus Radieschen, Sonnenblumenkernen, Dinkel, Kamut etc.
  • Gewürze und Kräuter
  • Meeresgemüse (Algen wie z. B. Meeressalat, Meeresspaghetti, Nori etc.)
  • Quinoa, Amaranth, Hirse und Buchweizen sind nur schwach säurebildend und können als Beilagen verwendet werden.

Wie anfangs bereits erwähnt, gilt auch hier: Sauer ist nicht gleichzeitig schlecht und ungesund. Nüsse (ungekeimt) beispielsweise sind säurebildend. Gleichzeitig sind sie jedoch sehr gesund, da sie wertvolle Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße liefern und darüber hinaus außerordentlich reich an Mineralstoffen sind. Schlecht ist also nicht in erster Linie die Säure an sich. Schlecht jedoch ist zum einen das Übermaß, in dem heute die Säuren und säurebildenden Nahrungsmittel verzehrt werden und zum anderen die Qualität der säurebildenden Nahrungsmittel. Zwischen einer Handvoll naturbelassener, säurebildender Nüsse beispielsweise und einem Stück hochgradig säurebildenden Kuchens liegen tatsächlich Welten, und diesen Unterschied sollte man sich bewusstmachen.

Trinken:
Grundsätzlich sollten während einer Entsäuerungskur ca. 2.5 Liter reines, kohlensäurefreies Wasser am Tag getrunken werden. Der Körper benötigt diese Menge an reinem Wasser, damit die gelösten Säuren schnellstmöglich aus dem Körper transportieren zu können. Am Morgen und am Abend sind je 1 bis 2 Tassen basischer Tee zusätzlich empfehlenswert. Ein basischer Tee ist oft bereits Bestandteil eines Entsäuerungsprogramms.

 


Beispieltag einer Entsäuerung:

7:00 Uhr     Basenkonzentrat gemäß Einnahmeempfehlung

8:00 Uhr     Frühstück mit 4 Spirulina-Tabs

13:00 Uhr    Mittagessen + 4 Spirulina-Tabs + 1 Astaxanthin

18:00 Uhr    Abendessen + 4 Spirulina-Tabs

20:00 Uhr    basisches Fußbad

22:00 Uhr    Schlafen

 


Entsäuerung – die Wirkung – dein Ziel:

Du wirst an Gewicht verlieren, das Hautbild wird sich verbessern, du wirst fitter und wirst deinen Alltag mit neuem Elan bewältigen. Vielleicht ist es auch das Ende einer chronischen Erkrankung oder du erholst dich von einer längeren Medikamenteneinnahme. Doch eines ist sicher: Eine Entsäuerung ist eine Gesundheitsprophylaxe par excellence!

Wir wünschen dir gutes Gelingen bei Deiner Entsäuerung!

Deine foodexperten

Autor: Susanne Blindow, Fachberaterin für holistische Gesundheit

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