Selbstliebe - Bournout-Prävention

Selbstliebe – der Beginn einer wunderbaren Freundschaft
… und eine prima Burnout-Prävention!

Der Begriff Burnout-Prävention ist omnipräsent und die Anzahl der Menschen, die unter Burnout leiden ist in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. Doch ist Burnout eine Krankheit?

Laut ICD-10 = International Statistical Classification of Deseases (herausgegeben von der WHO) ist diese Krankheit keine Krankheit im langläufigen Sinn und hat keine eigene Diagnose – allerdings wird die Symptomatik „Burnout“ mittlerweile als Risikozustand definiert und somit eine Prävention gefördert. Aber muss es bis zu einem Burnout kommen? Ich spreche an dieser Stelle gern wieder meine Empfehlung zur Balance an.

So kann eine Krankenschwester, die am Arbeitsplatz gesundheitsschädlichen Stress hat, aber ein erfülltes Privatleben führt, kerngesund ihr Rentenalter erreichen. Anders sähe es hingegen aus, wenn besagte Krankenschwester nun zusätzlich vor den Trümmern ihrer Partnerschaft stünde. Da braucht es sehr viel Achtsamkeit im Umgang mit sich selbst, um zu verhindern, dass tragische Ereignisse uns aus Bahn werfen und evtl. Burnout und Depression zur Folge haben.

Auf physischer Ebene kann die Burnout-Symptomatik zur Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzinfarkt führen. Doch auch Diabetes mellitus, Gefäßerkrankungen, Durchblutungsstörungen, Immunstörungen sowie Hörstörungen bis hin zum Hörsturz können die Folgen sein. Auf psychischer Ebene kann Burnout in die Depression führen.


Doch gehen wir wirklich so liebevoll in all diesen Stunden mit uns um?


Wir verbringen 24 Stunden miteinander – gehen zusammen schlafen und je nach Schlafverhalten legen wir auch die Arme um uns. Doch gehen wir wirklich so liebevoll in all diesen Stunden mit uns um?

Da gibt es doch diese Stimme, die sich immer wieder in unser Denken und auch unser Handeln einmischt. „Du Schussel“, „du Tollpatsch“ oder „man, was bist du blöd“ sind da keine Seltenheit. Die Prägung dieser Stimme findet bereits in unserer Kindheit statt – wir übernehmen zunächst Regeln und Glaubenssätze unserer Eltern. Später werden diese inneren Dialoge und unsere Überzeugung um eigene Beobachtungen und Bewertungen erweitert. Dies ist grundsätzlich positiv – doch häufig etablieren sich eben auch falsche Glaubenssätze.

Diese Selbstsabotage lässt sich verhindern, in dem wir uns deutlich machen, das diese „innere Stimme“ von uns selbst konstruierte Denkmuster sind und diese zeigen Grenzen auf, die es eigentlich nicht gibt.

Es ist sinnvoll und wichtig, deine Ziele und deinen persönlichen Erfolg zu definieren und sich danach auszurichten. Das ist wie ein Treppenhandlauf und gibt dir Halt und Orientierung. Ein gutes Selbstmanagement sorgt auch für Auszeiten.

 


Welche Art der Entspannung zu dir passt, hast du sicher bereits herausgefunden:

  • Kinästhetischer Typ – Sportler, nach dem Fitnessstudio z. B. Massage
  • Visueller Typ – ruhige Umgebung mit gedämpften Licht oder ein gutes Buch
  • Auditiver Typ – Entspannung bei ruhiger Musik in angenehmer Lautstärke.

Lebenseinstellung und Ernährung – hier ist Achtsamkeit gefragt. Fühle in dich hinein und spüre, was dir wirklich wichtig ist und was dein Körper wirklich braucht.

Im Ayurveda wird die Ernährung als Heilmittel betrachtet, dessen Ziel es ist, Körperenergien auszugleichen, um Körper und Geist in einem ausgewogenen Zustand zu halten.

Auch Dr. Nelting aus dem Gezeiten-Haus in Bonn sagt: „Ernährung kann heilen.“

Er empfiehlt beispielsweise gegen 11:00 Uhr am Tag einen frisch bereiteten Karotten-Apfelsaft. Dieser vitalisiere nicht nur den Körper – er erhelle auch die Stimmung.

http://gezeitenhaus.de/burn-out-test.html


Apfel, Karotte, Ingwer und Rote Beete


Ich empfehle in unserer VitaBar den „Antrieb“. Dieser enthält neben Apfel und Karotte auch Ingwer und Rote Beete und davon profitiert auch der kinästhetische Typ, denn ein regelmäßiger Genuss eines Rote-Beete-Safts soll sich positiv auf das Herz und das Gefäßsystem auswirken und während des Trainings die Ausdauer steigern.

Untersuchungen ergaben, dass die Nitrate im Rote-Beete-Saft unseren Blutdruck auf eine ganz natürliche Weise senken und die Gefäße erweitern. Sie fördern die Durchblutung und sorgen dafür, dass unser Herz während des Workouts weniger Sauerstoff benötigt – dies erhöht unsere Leistungsfähigkeit.

Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass durch regelmäßigen Verzehr von Rote-Bete-Saft während des Sports mehr Sauerstoff zu den Muskeln transportiert wird – die Belastung des Herzens wird hierdurch verringert.

Doch gilt Nitrat nicht als Schadstoff? Denn dieses kann in gefährliches, krebserregendes Nitrosamin umgewandelt werden. Allerdings ließ sich in Studien nicht nachweisen, dass durch Verzehr nitratreichen Gemüses die Krebserkrankungen zunehmen. Trotzdem steht der Verdacht weiterhin im Raum, ohne erhärtet oder ausgeräumt worden zu sein. Doch mittlerweile melden sich immer mehr Forscher zu Wort, die Nitrat gesundheitsfördernde Wirkungen zuschreiben. So soll es den Blutdruck senken und für eine gesunde Verdauung sorgen. Nitratreich Ernährte sind sportlich leistungsfähiger, ergab eine Studie. (Quelle: www.welt.de/gesundheit)

Lass die Heiterkeit in dein Leben, erfreue dich an kleinen Alltäglichkeiten und nimm auch Manches mit Humor 😊.

 


Ein Beispiel aus den ersten Tagen in meiner VitaBar: 
Stolz präsentiere ich meinem Mann den neuen Entsafter und wir beschließen, uns einen „Antrieb“ zu bereiten. Gutgelaunt beschnattere ich den Gatten und stelle fest:

Besser wäre es gewesen, ein Gefäß unter den Auslasshahn zu stellen. Ich hatte einen kleinen Lachflash und nannte mich nicht „Dussel“ 😊 – auch nicht, als 2 Tage später ein Pfund Bio-Wildheidelbeeren durch die VitaBar kullerten. Persönlich trage ich das Meiste mit Humor. Ich lebe das Zitat von Gregor Gysi (Jurist, Rechtsanwalt und Politiker):

„Die Sache ernst – sich selbst jedoch nicht zu wichtig nehmen!“

Doch in Gelassenheit sich üben, kann eher derjenige, dessen Körper bekommt, was er braucht – er folgt dir dann sogar in die Heiterkeit.

Burnout – welcher Burnout? Ich passe gut auf mich auf!😊.

Autor: Susanne Blindow, Fachberaterin für holistische Gesundheit

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