Ende der Chemotherapie

Das Ende der Chemotherapie – der Blick nach vorn!

In der Zeit von der Diagnose bis hin zum letzten „Cocktail“ hast du von dem dich begleitenden Arzt, deinem Heilpraktiker, dem Psychologen und Therapeuten sicher jede Menge Input und Informationen für die Zeit während und nach der Chemotherapie erhalten – auch deine Familie und deine Freunde werden sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben und haben dir sehr viel Wissenswertes zukommen lassen. Nun stehst du da und suchst den für dich geeigneten Anfang aus diesem Trauma. Wie wirst du dich, wie wirst du deine Psyche wieder darauf vorbereiten, alles Schöne und Erlebenswerte mit allen Sinnen aufzunehmen?


Chemotherapie – Der Blick zurück:

All das, was du bereits an Lebens- und Gesundheitspflege betrieben hast, hat nichts genützt und es geht hier nicht mehr um Prävention – du hast die Diagnose!

Gut, wenn du in einer ganzheitlichen Klinik betreut wurdest. So eine ganzheitliche Therapie steht auf mehreren Säulen.

  • Psychologische Betreuung (evtl. Auflösung seelischer Konflikte)
  • Bewegung im Freien – Sonnenlicht
  • Ernährungsumstellung hin zu einer basenüberschüssigen Ernährungsweise
  • Beratung im Bereich der Anwendung von Superfoods, Nahrungsergänzungen wie Antioxidantien, Heilpilze, Bitterstoffe etc.
  • Diverse Antikrebstherapien

Die Chemotherapie hat ihre Spuren hinterlassen – die Medikamente haben deinen Körper vergiftet und dieses Gift sollte nun aus deinem Körper schnellstens wieder hinaus. Doch ganz gleich für welche Maßnahme du dich entscheiden wirst, besprich alles zunächst mit deinem Onkologen und mit deiner Heilpraktikerin. Und bedenke, du musst nicht nur deinen Körper entgiften – auch deine Seele will gepflegt werden!


Mein Beratungsansatz folgt grundsätzlich dem 2-Säulen-Prinzip:

  1. Entsäuerung
  2. Darmreinigung

Ein ausgeglichener Säure-Basenhaushalt sowie ein gesunder Darm sind die Basis unserer Gesundheit. Deine Schleimhäute jedoch sind durch die Therapie stark in Mitleidenschaft gezogen worden und die Darmflora ist zum größten Teil zerstört. Die Nahrung kann nicht mehr wie erforderlich verdaut werden – dein Körper kann die Vitalstoffe nicht optimal aufnehmen. Bei einer gestörten Darmflora belasten zusätzlich Gifte schädlicher Darmbakterien das Verdauungssystem und diese Gifte können über eine beschädigte Darmschleimhaut in den Blutkreislauf geraten. Deine Entgiftungsorgane, die Leber und die Nieren sind bereits stark überlastet und bräuchten eigentlich dringend Erholung.

Eines der allerbesten Mittel, Gifte jedweder Art -gerade im Verdauungssystem- unschädlich zu machen, ist die Mineralerde Bentonit. Sie bindet Toxine, so dass diese über den Darm ausgeschieden werden können. Dies führt zu einer zügigen und intensiven Entgiftung – für deine Regeneration unverzichtbar. Die Einnahme von Bentonit hat bei einer Entgiftung nach der Chemotherapie oberste Priorität. Je mehr Gifte auf diese Weise ausgeleitet werden können, umso mehr Kraft werden deine Entgiftungsorgane für die Regeneration haben, denn diese werden weniger belastet.


Chemotherapie und Heilpilze

Shiitake
Ein Wirkstoff des Shiitake ist ein Polysaccharid namens Lentinan. Der Einsatz ist vorwiegend klinisch – als Immunthera­peuti­kum bei Tumorpatienten. Es soll sich hemmend auf das Wachstum von Tumoren auswirken. Der Shiitake-Pilz ist eine Unterstützung vor allem für Krebs-Patienten, die sich noch nicht in einer schulmedizinischen Behandlung befinden. In Japan ist der Wirkstoff Lentinan schon lange als Medikament für die Behandlung von Krebs zugelassen. (Quelle: Heilen mit Pilzen.de)

Reishi
Er wird auch „Pilz des ewigen Lebens“ genannt – er wirkt vor allem leberregenerierend und somit entgiftend. Durch seinen hohen Anteil an Triterpenen wirkt er ebenfalls entzündungshemmend.

Cordyceps
Er reguliert u. a. das Immunsystem – insbesondere die Aktivität der weißen Blutkörperchen, der Makrophagen sowie der natür­lichen Killerzellen. Zudem hat er eine antibiotische Wirkung.


Chemotherapie – Ernährung:

Die optimale Ernährung bei Krebspatienten ist allerdings keine andere, als eine basenüberschüssige, entzündungshemmende Ernährungsweise, die aus frischen Zutaten besteht. Diese Ernährung ist reich an Vitalstoffen und Antioxidantien. Weiterhin ist sie frei von isolierten Kohlenhydraten, denn Krebszellen können ausschließlich Glucose verwerten. Ebenso wichtig ist eine optimale Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren, diese senken u. a. Entzündungsmarker.


Eine spezielle Krebsdiät gibt es nicht,

hier greift nur eine dauerhafte Umstellung deiner Ernährung!


Auch gibt es keine Ernährung, die Krebs heilen könnte. Doch sie leistet einen wertvollen Beitrag hierzu und ohne die Säule „Ernährung“ wäre eine Heilung deutlich weniger wahrscheinlich und in unserer Ernährung steckt viel mehr als nur Geschmack – mehr hierzu findet ihr beispielsweise in „Krebszellen mögen keine Himbeeren“ von Dres. Béliveau und Gingras.


Chemotherapie und Superfoods

Wildkräuter, Süßgräser, Algen und grünes Gemüse sollten ein fester Bestandteil deiner künftigen Ernährungsweise sein – es müssen nicht zwingend die Exoten unter ihnen sein, denn beispielsweise zählt auch unser heimische Brokkoli mittlerweile ebenfalls zu dieser Gattung. Er enthält z. B. Phyto-Nährstoffe. Diese Phyto-Nährstoffe besitzen krebsbekämpfende Fähigkeiten.

Gerstengras
Dieses Süßgras sollte ebenfalls einen festen Platz in deinem Ernährungsplan erhalten – es hilft der geschädigten Darmschleimhaut bei der Regeneration und liefert wertvolle Antioxidantien. Und keine Entgiftung ohne Antioxidantien. Durch die Verabreichung der Medikamente sind viele freie Radikale entstanden, die gesunde Zellen schädigen können.

Astaxanthin
Es gilt als stärkstes Antioxidans der Welt – es zählt zu den Carotinoiden und kommt besonders häufig im Plankton vor – so färbt es beispielsweise Tiere, die häufig davon fressen, rosa! Ohne dieses Astaxanthin wäre der Lachs a) nicht rosa und b) nicht in der Lage stromaufwärts zu schwimmen – er wäre viel zu schwach. Eine Entsäuerung deines Körpers sollte ebenfalls oberste Priorität haben – denn nicht nur die Medikamente, auch der psychische Stress haben eine Säureflut hinterlassen.


Eine Entsäuerung könnte folgendermaßen aussehen:

Aktivbasen für eine effektive Entsäuerung
Dieses Basenkonzentrat entsäuert den Körper bis in die Zellebene hinein. Das Basenkonzentrat kann sogar die Reaktionsstarre der Zelle aufheben – ein Zustand, der eintritt, wenn die Zelle aufgrund einer zu starken Übersäuerung kaum noch in der Lage ist, aus eigener Kraft Säuren auszuleiten. Erst die basischen Ionen des Basenkonzentrates sorgen dafür, dass die übersäuerte Zelle ihre eingelagerten Säuren wieder abgeben und Nährstoffe aufnehmen kann. Das Basenkonzentrat entsäuert also auf zwei Ebenen: Einerseits den Raum zwischen den Zellen (extrazellulär), andererseits die Zelle selbst (intrazellulär).

Astaxanthin für optimalen Zellschutz
Als eines der stärksten Antioxidantien schützt es die Zelle vor freien Radikalen nahezu aller Art. Gerade Zellen während der anstrengenden Entsäuerung brauchen den Schutzmantel leistungsfähiger Antioxidantien. Nur dann können sie optimal entsäuern und anschließend regenerieren.

Spirulina
Die grüne Mikroalge, versorgt die regenerationsbedürftige Zelle während der Entsäuerung mit konzentrierten Nähr-und Vitalstoffen, darunter hochwertige Proteine, reichlich Beta-Carotin, entgiftendes Chlorophyll und jene bioaktiven Pflanzenstoffe, die in der herkömmlichen Nahrung immer seltener anzutreffen sind.


Chemotherapie – Entsäuerung und Darmreinigung

Aus Sicht der Naturheilkunde sind beide Anwendungen für den Organismus ein Segen – die Schulmedizin steht hier leider auf der anderen Seite und sagt u.a.:

„Entgiften, das braucht der Körper nicht!“ Die Zytostatika würden vom Körper in kürzester Zeit abgebaut und der Organismus fände schnell zu Wohlbefinden zurück (Quelle: Krebsinformationsdienst)! Je nachdem welche Wahrheit die eure wird, besprecht evtl. Maßnahmen mit eurem Onkologen und/ oder eurer Heilpraktikerin. Für später, für die Zeit danach, sei gesagt: 2 x jährlich „Unsere kleine Entsäuerung“ und „Unsere kleine Darmreinigung“ dienen dem Erhalt unserer Gesundheit und somit unseres Wohlbefindens.


Krebs auf psychosomatischer Ebene

Symptomebene lt. Dahlke: „Wachstum auf der falschen Ebene, tiefer Kummer, unverarbeitete Verletzung oder aber Angst, sich selbst zu leben, sich der eigenen seelischen Identität nicht bewusst sein, Fremdheit zur eigenen Weiblichkeit etc. (Quelle: Rüdiger Dahlke, Krankheit als Symbol). Lebe das Leben, das du leben möchtest! Dies ist aus meiner Sicht eine sehr gute Prävention. Häufig beschäftigen wir uns jedoch mehr mit den Dingen, die wir nicht möchten und nähern uns dadurch dem abgelehnten Prinzip soweit an, dass wir es schließlich leben. Tolle Empfehlung: Krankheit als Weg von Rüdiger Dahlke.

Was bleibt, ist die Angst. Wie mit ihr umgehen? Denn je mehr wir uns bemühen, diese zu verdrängen, desto mehr scheint sie sich uns aufzudrängen. Wir müssen ihre Existenz annehmen und ihr Raum geben. Allerdings werden wir hier zum Bestimmer, denn kann sie kommen und gehen, wie sie will, wäre dies wenig hilfreich. Wir können unserer Angst ein Gesicht geben – vielleicht das Gesicht einer Ratte oder eines Fantasiewesens. Bei wenig Vorstellungskraft kann gern auf ein Kuscheltier zurückgegriffen werden. Diese Ratte setzen wir beispielsweise in einen Schrank und holen sie uns zu bestimmten Zeiten heraus, um uns bewusst mit ihr auseinanderzusetzen. Sind wir mit Ernsthaftigkeit dabei, wird uns diese Angst bald nicht mehr hinterrücks anfallen.

Das soll nicht heißen, dass ihr bei eurem nächsten Untersuchungstermin keine Angst empfinden werdet – ihr vertröstet eure „Ratte“ auf später und könnt dann bereits gute Argumente zur Entkräftigung mit nach Hause bringen! 😊

Alles Gute!

Autor: Susanne Blindow, Fachberaterin für holistische Gesundheit

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

diFoox