holistische Gesundheitsberatung

Holistische Ernährung

Felix bat mich, einen Blog über holistische Ernährung zu schreiben. „Das fehlt noch auf unserer Website!“ meinte er. Und „Gar kein Thema, da schreibe ich am Wochenende etwas!“ meinte ich daraufhin und nun sitze ich hier und überlege ernsthaft, ob mir die Begrifflichkeit „holistische Ernährung“ schon einmal durch das Ohr gekrochen ist.

Hm, so wirklich nicht. Ich glaube, ich schaue zunächst einmal, was Google hierzu sagt, bevor ich Blödsinn schreibe 😊.

Mein Ergebnis: Holistische Gesundheit kennt unser Worldwide Web, doch holistische Ernährung ist tatsächlich noch keine Ernährungsweise, die als solche bereits fest definiert wurde. Fangen wir an dieser Stelle an. Holistisch steht für ganzheitlich. Ganzheitliche Ernährung? Diese könnte man in zwei Richtungen gehend betrachten.


2 Richtungen hin zur holistischen Ernährung

Die eine Richtung hin zur holistischen Ernährung weist auf die Ganzheitlichkeit unserer Lebensmittel hin. Das heißt, zu einer ganzheitlichen Ernährung gehören nicht nur Auszüge oder Spuren von Obst und Gemüse. Zu einer ganzheitlichen Ernährung gehört, den ganzen Apfel zu essen, um in den Genuss seiner vielfältigen Vitalstoffe zu kommen. Doch um diese Voraussetzung zu erfüllen, sollte unser Apfel biologisch erzeugt worden sein sowie anschließend richtig gelagert werden. Regionalität hat auch einen Stellenwert. Nur so verfügt unser Apfel am Ende noch über all die guten Inhaltsstoffe, die ihn zu einem ganzheitlich wertvollen Lebensmittel machen. Bei industriell verarbeiteten Lebensmitteln bleibt häufig am Ende nicht viel von „Lebendigem“ übrig oder es wird am Ende der Fertigungsstrecke wieder etwas hinzugefügt, damit noch ein Verbraucher darauf zugreift.

Die andere Richtung hin zur holistischen Ernährung berücksichtigt unsere individuellen Bedürfnisse ganz grundsätzlich und auch quasi „on Demand“. Denn wie wir ja wissen, kann die Ernährung nicht nur um Krankheitsfall positive Veränderungen herbeiführen – sie kann helfen, diese zu vermeiden und wir können natürlich unseren Körper unterstützen, den gesunden Zustand weiter zu untermauern.

Haben wir beispielsweise eine Phase, die uns viel Konzentration und Hirnleistung abverlangt, dann sorge ich zusätzlich mit entsprechend „Brainfutter“ für entsprechendes Gelingen. Dieses Brainfood sollte dann aus reichlich Omega-3-Fettsäuren bestehen. Diese finden sich u. a. in fettem Meeresfisch, Leinöl, Chia-Samen und Walnüssen. Bei Prüfungen oder auch in Stresssituationen ist eine Banane sehr empfehlenswert: Sie enthält nicht nur viel Magnesium, das unsere Nerven stärkt. Sie enthält alle essentiellen Aminosäuren – auch jene, die von unserem Gehirn in Serotonin umgewandelt wird. Das ist der Stoff, der glücklich macht und für gute Laune sorgt. 😊 Das war jetzt ein Beispiel von vielen Möglichkeiten. Fortführen ließe sich diese holistische Ernährung „on demand“ dann auf Bereiche wie unseren Sport, dem Entgegenwirken von Infekten, dem Entspanntsein u.s.w.


Holistische Ernährung bedeutet aus meiner Sicht:

Seid empathisch mit euch selbst – denn euer Körper „sagt“ euch schon, was ihm gerade fehlt.

Steuert durch die Konstellation eurer Lebensmittel euer Wohlbefinden und eure Leistungsfähigkeit und die Intensität eurer Gesundheit oder die Dauer und Ausprägung von Krankheit.

Holistische Ernährung berücksichtigt somit alles:

  • Tiergesundheit -mental und physisch- durch artgerechte Haltung,
  • Erhaltung alter Obst- und Gemüsesorten im biologischen Anbau.

Diese sind aus sich heraus weniger anfällig für Schädlinge.

  • Umweltschutz durch Regionalität.
  • Sichert das Fortbestehen kleinere Produktionsbetriebe.
  • Sorgt für einen partnerschaftlichen Umgang zwischen Körper und Geist: In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist!“

Holistische Ernährung – davon habe ich so formuliert- wohl vorher noch nichts gehört – aber sie entspricht zu 100% meiner langjährigen Ernährungsweise.

Holistische Ernährung ist die für-uns-gemacht-Ernährung! 😊 Stimmt doch, oder?

Mit holistischem Gruß

Eure Susanne


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