die Philosophie vom Glücklichsein (Homöostase = glücklich = gesund)

So tönt es unisono aus vielen Büchern und Lifestyle-Magazinen. Am empfänglichsten sind wir für diese Art von Teasern zur Jahreswende. Das Gemüt vieler Menschen befindet sich auf Tiefstand – so wie die Wintersonne. Der Schweinehund kringelt sich glücklich auf dem Sofa ein – und er hat alle Argumente auf seiner Seite: Das da draußen geht einfach gar nicht! Regen, Wind, Dunkelheit und dann das Heer der grippalen Erreger! Wie gut, dass der Kühlschrank gefüllt ist und her mit der Wolldecke! Der Schweinehund und du, ihr seid allerdings keine Zwangsgemeinschaft – warum ihn also nicht anlässlich Knut (St.-Knuts-Tag am 13. Januar) gemeinsam mit dem Weihnachtsbaum aus dem Haus werfen?


Auf geht’s – Erfolg ist kein Glück!


Ein scheinbar unendliches Angebot von Lifestyle-Produkten verspricht uns Gesundheitsförderung. Allerdings hat jeder Mensch eine andere Vorstellung von Gesundheit und diese ist ebenfalls abhängig von Alter und Geschlecht und auch sozialem Status.

Was also ist denn genau das Gesundsein? Vereinfacht ausgedrückt: „Gesundheit ist die Abwesenheit von Krankheit!“ Alles im Lot – oder anders ausgedrückt, alles in Homöostase.

Ganz simpel auf den Punkt gebracht, bedeutet Homöostase „Selbstregulation“. Unser Körper nimmt jede kleinste Veränderung und Abweichung wahr und hat das Bestreben, daraufhin sofort Maßnahmen einzuleiten, um zurück ins innere Gleichgewicht zu finden. Und wer sich im inneren Gleichgewicht befindet ist glücklich.


Die Selbstregulation funktioniert auf Basis einzelner Regulationssysteme – diese sorgen u. a.

  • für den richtigen Blutdruck
  • für den richtigen Blutzuckerspiegel
  • die richtige Verteilung der Mineralstoffe im Organismus
  • den richtigen pH-Wert (optimales Säure-Basen-Verhältnis)
  • die richtige Hormonkonzentration
  • das richtige/ ideale Verhältnis der Bakterienstämme in unserem Darm

Es gibt noch unzählige weitere Regulationssysteme – sie alle haben nur ein einziges und gemeinsames Ziel: Inneres Gleichgewicht = Homöostase! 

Einflüsse und / oder Störungen von außen oder auch vom Organismus selbst ändern das Körpermilieu. Einer dauerhaften Änderung jedoch folgt Krankheit und auch der Tod. Daher unternimmt unser Körper stets alles in seiner Macht stehende, um sich nach jeder Änderung wieder in seinen ursprünglichen und ausgeglichenen Zustand zu versetzen.

Homöostase = Gesundheit und Leben!


glücklich sein

Einem anstrengenden Meeting folgt prompt die Migräne-Attacke, die Trennung vom Partner nimmt der Magen-Darm-Trakt übel und bei Stress blüht der Herpes auf. Unser Körper reagiert sowohl auf negative wie auch auf positive Gefühle. Emotionen beeinflussen unsere Körpervorgänge und Studien belegen, dass Menschen, die in Harmonie und einer positiven Gedankenwelt mit sich und ihrer Umwelt leben, ein geringeres Herzinfarktrisiko haben. Positive Gefühle leisten einen wichtigen Beitrag, unsere Gesundheit zu erhalten und glücklich zu sein!

Was also genau ist denn das Glücklichsein? Homöostase im Kopf – unsere Seele ist im Gleichgewicht.

Unsere Gedanken bestimmen unser Sein, unser Fühlen und unsere Lebenseinstellung. Daraus ergeben sich unsere Körperhaltung, unsere Gesten und auch unser Gesichtsausdruck – sie beeinflussen ebenso unser Sozialverhalten. Positive Gedanken erzeugen gute Gefühle – wir lächeln und haben eine aufrechte Körperhaltung. So üben wir auf unsere Umwelt Anziehungskraft aus.

Negative Gedanken schaffen ungute Gefühle – wir kneifen die Lippen zusammen oder runzeln die Stirn – die Schultern hängen. So wirken wir wenig anziehend auf unsere Mitmenschen. Bestimmte negative Gedanken erzeugen auch Stress, die Auswirkungen sind ein ansteigender Blutdruck sowie Anstieg der Cholesterinwerte – unser Immunsystem wird unterdrückt. Um gesund zu bleiben, ist es wichtig, die innere Welt zu pflegen.


Gedankenhygiene auf mehreren Ebenen:

  • bewusst beobachten und positiv bewerten
  • Affirmation unserer Sorgen und Ängste und diese gezielt bearbeiten
  • negative Gedanken in positive Gedanken verwandeln, denn einem Montagmorgen folgt auf jeden Fall ein Montagabend (gemütlicher Kuschelabend oder Kinobesuch etc.)
  • „entrümpeln“ macht frei – es befreit nicht nur die Räume, es befreit auch die Seele
  • eine positive Gestaltung unserer Umgebung – sie wirkt direkt auf Gedanken und Gefühle ein
  • Entspannungsmethoden mit fröhlichen Unternehmungen praktizieren
  • u.v.m.

Höre und vertraue auf deine innere Stimme, damit nicht die Seele zu deinem Körper spricht:

„Sage du es ihm, auf mich hört er nicht!“

Der Körper ist nur der Ausdruck unseres Inneren – Detox beginnt Im Kopf!

diFoox